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Tipps zum Nähen mit Jersey

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Tipps zum Nähen mit Jersey

Jersey ist ein Stoff, der angenehm zu berühren ist und für Tragekomfort sorgt, deswegen sind wir nicht überrascht, dass er äußerst populär ist. Trotzdem wenden Sie sich oft an uns mit Fragen, wie man Jersey ohne Probleme nähen sollte. Infolgedessen haben wir Ihnen einige Tipps und Tricks zum Nähen von Jersey mit einer Haushaltsnähmaschine vorbereitet.

 

 

TIPPS ZUR VERARBEITUNG VON JERSEY


Elastizität und Anpassungsfähigkeit von Jersey sind die Hauptgründe, warum wir ihn so gerne tragen. Er bewegt sich mit uns und beeinträchtigt unsere Aktivitäten nicht. Dies sind die Qualitäten des Jersey-Stoffes, die ihn einzigartig machen und zugleich auch eine andere Behandlung als Geweben verlangen. 

 

  • Beim Nähen wird die Verwendung von Nadeln mit abgerundeter Spitze empfohlen, um die Fasern nicht zu beschädigen.
  • Bei feineren Stoffen werden dünnere Nadeln verwendet und bei dickeren Stoffen stärkere.
  • Testen Sie unterschiedliche Nähte an Stoffresten bevor Sie mit dem Nähen beginnen.
  • Der Stoff sollte während des Nähens nicht gedehnt werden

  • Achten Sie darauf, dass das Gewicht des Stoffs beim Nähen gleichmäßig verteilt wird. So werden ausgedehnte Nähte vermieden und Anstoß der Nadel aus Versehen in die Stichplatte verhindert. 

  • Falls der Stoff sich trotzdem gedehnt hat, bügeln Sie ihn mit dem Dampf so, dass Sie die Bügelsohle einige Zentimeter davon entfernt halten – die Feuchtigkeit und Hitze helfen dem Stoff wieder seine Ausgangsform anzunehmen.

     

BEDIENUNG DER NÄHMASCHINE


DIE AUSWAHL DER NADEL

 

Wenn Sie Jersey nähen, ist die Auswahl der richtigen Nadel von Schlüsselbedeutung. Das Beste wäre es, eine Nähnadel mit abgerundeter Spitze auszuwählen, d.h. Jersey- oder Ballpoint-Nadel. Sie ist so geformt, dass sie sanft durch den Stoff geht und dabei die Wirkware nicht beschädigt. Am häufigsten sind sie in den Stärken von 70/10 bis 100/16 erhältlich. Dünnere Nadeln werden für feinere Wirkwaren verwendet und dickere für stärkere Wirkwaren. Je dünner das Material, desto niedriger die Nadelstärke.

 

Falls die Wirkware einen höheren Anteil an Elastan hat, sollte man eine Stretch-Nadel verwenden. So wie die Jersey-Nadel hat sie eine abgerundete, kugelförmige Spitze und ist so geformt, dass sie das Auslassen der Stiche verhindert. Normalerweise ist sie in der Stärke von 75/11 bis 90/14 erhältlich.

 

 

 

NÄHFUßDRUCK

 

Der Nähfußdruck presst während des Nähens die Stoffanlage zu den Transportstiften. So wird der Stoff während des Nähens durch die Nähmaschine transportiert. Der Nähfußdruck wirkt sich auf das Aussehen des Stoffes nach dem Nähen aus. Falls der Nähfußdruck zu stark ist, wird der Stoff schnell ausgedehnt. Um das zu vermeiden, bietet sich die Möglichkeit, den Nähfußdruck nach Bedarf zu verstellen. Beim Nähen von Jersey wird die Fadenspannung normalerweise auf 1 oder niedriger eingestellt.

 

 

 

NÄHEN


Beim Nähen von Stoffen ist die Naht üblicherweise aus zwei Teilen zusammengesetzt – aus einem Geradstich und einer Abschlussnaht bzw. einem Overlockstich. Wenn man mit Jersey näht, erledigt eine Naht die Arbeit von zwei Nähten. Die Konfektionskleidung wird normalerweise mit einem elastischen Overlockstich zusammengenäht. Bei einer Haushaltsnähmaschine wird eine ähnliche Wirkung mit unterschiedlichen Nähten mit der Stichlänge von 5 bis 6 mm erzielt. Solche Breite gewährleistet, dass die Naht elastisch und stark ist, was beim Nähen von Jersey von höchster Bedeutung ist.

 

 

ZICKZACKSTICH
 

Die Elastizität des Zickzackstichs ermöglicht den Stoff, dass er einfach gedehnt werden kann, ohne dass die Naht knackt und der Faden reißt. Es wird eine Naht mit der Stichlänge 1,5 mm und Breite 5 mm empfohlen, da solche Nähte im Aussehen und in Funktionalität am ähnlichsten den Overlockstich sind. Vergessen Sie nicht, die Naht am Anfang und am Ende mit einem Sicherungsstich zu verriegeln. Um ein schönes Nahtende zu erreichen, schneiden Sie den Saum ganz nah an der Naht ab.

 
 
 
FALSCHER OVERLOCKSTICH
 

Die Mehrheit der Nähmaschinen hat im Zeichensatz auch verschiedene elastische Nähte, die dem Overlockstich ähnlich sind. In der Bedienungsanleitung der Nähmaschine findet man bestimmte Empfehlungen für die Einstellung der Nähmaschine. Achten Sie darauf, dass der Stoff während des Nähens nicht gedehnt wird. Verriegeln Sie die Naht am Anfang und am Ende mit einem Sicherungsstich. Um ein schönes Nahtende zu erreichen, schneiden Sie den Saum ganz nah an der Naht ab. 

 

 

ABSTEPPEN


Einen Jersey abzusteppen bedeutet etwas ganz anders, als es bei anderen Geweben der Fall ist. Jersey wird nur einmal gefaltet und andere Gewebe zweimal. Eine Doppelfalte beim Jersey wäre schon zu dick und könnte sich auf den Stoff so auswirken, dass er sich einrollen würde.

 

Die Konfektionskleidung wird üblicherweise mit einem Überdeckstich abgesteppt; auf der rechten Seite sind zwei Geradstiche und auf der linken Seite ein Overlockstich. Beim Absteppen mittels einer Haushaltsnähmaschine ist es wichtig, dass ein elastischer Stich verwendet wird, der sich zusammen mit dem Stoff dehnt. Achten Sie darauf, wie viel sich der Saum beim An- und Ausziehen des Kleidungstücks dehnen wird. 

 

 

DOPPELTER GERADSTISCH MIT ZWILLINGSNADEL

 

Die Naht, die mit einer Zwillingsnadel bzw. einer Nadel mit einem Kolben und zwei separaten Nadelspitzen genäht wird, ist die beste Imitation des Überdeckstichs. Auf dem Oberstoff zeigt sich die typische Naht und auf der Unterseite sieht es wie ein Zickzackstich aus. Die Naht ist elastisch, deswegen eignet sie sich auch für das Absteppen von eng anliegender Kleidung. Stellen Sie die Nähmaschine auf einen Geradstich mit dem Abstand der Nadeln von 3 bis 3,5 mm ein.

 

ACHTUNG! Beim Nähen mit einer Zwillingsnadel könnte es zum „Tunnelbildung“ kommen, was bedeutet, dass die sog. Wellen entstehen. Wenn der Faden unter zu hoher Spannung steht, bildet sich aus dem Stoff ein Tunnel. Um dem Problem der Tunnelbildung entgegenzuwirken, verringern Sie am besten den Nähfußdruck bzw. die Spannung auf den Unterfaden.

 

 

 

ENGER ZICKZACKSTICH

 

Ein enger Zickzackstich wird meistens für das Absteppen von eng anliegender Kleidung verwendet, da die Säume nicht oft gedehnt werden. Auf den ersten Blick sieht er wie ein Geradstich aus, von nah aber sieht man, dass gerade die minimale Nahtbreite dem Stoff die Elastizität verleiht. Stellen Sie die Nähmaschine auf den Zickzackstich ein, den Abstand der Nadeln auf 0,5 mm und die Länge auf 3 mm.

 

 

 

Zögern Sie nicht mit dem Nähen von Jersey. Mithilfe oberer Tipps gelingt es Ihnen gewiss und auch Sie werden sich in Jersey verlieben. :)

 

Quellen: 
http://www.prettyprudent.com/2011/09/by-craft/how-to-sew-knit-fabrics-sewing-with-jersey-101-2/

https://www.seamwork.com/issues/2015/06/knits-without-a-serger

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